Batterie Loekken

Es ist Freitag. Die Nacht war rum und wir hatten gut in unseren "Ehebetten" geschlafen. Der Wind hatte etwas nachgelassen und es sah aus, als wenn es ein schöner Tag werden sollte. Das Frühstück war schnell bereitet. Brötchen hatten wir am Vortag eingekauft und der Campingkocher sorgte dafür, daß wir heißes Kaffeewasser bekommen sollten. Frühstück nicht lang ausgedehnt, kurze Absprache über die heutigen Ziele und ab ging es Richtung Norden.

Unser erstes Ziel war Lökken. Hier standen zwei Kanonenbatterien - eine Batterie mit 4 x 12,7 cm und eine Batterie mit 4 x 15 cm Kanonen. Bevor wir jedoch auf Bunkersuche gingen, statteten wir dem Ort einen kleinen Besuch ab. Lökken ein kleiner Badeort mit einem netten Ortszentrum. Kleine Geschäfte, hübsche Häuser und gepflegte Straßen - eins der Geschäfte besuchten wir, denn wir brauchten Brot, Brötchen und etwas  Süßes, denn Dänemark ist für seine süßen Leckereien bekannt.

So nun aber ab zum Strand und die Bunker gesucht. Jedoch, welch ein Jammer - wir hatten Bunker an Bunker erwatet, aber was wir sahen war enttäuschend. Wir hatten zwar einen hervorragenden Ausblick zu Nordsee, konnten mit dem Auto am Strand entlang fahren - aber Bunker waren keine auszumachen. Da das Wetter nun auch nicht so toll war wie wir erwartet hatten beschlossen wir weiter nach Hirtshals zu fahren.

Strand von Loekken Strand mit Hangsegler
Ein Bunker am Hang Der Bunker nah
Steffen wartet

 

Hirtshals mit den beiden Heeresküstenbatterien mit jeweils 4 x 10,5 cm Kanonen empfing  uns bei schönsten Dänemark Nordseeregen. Wir versuchten zwar unsere Erinnerungen aufzufrischen, im Regen machte das aber keinen Spaß - also weiter Richtung Skagen. Es wurde  auch langsam Zeit zum Essen, denn unsere Mägen machten sich lautstark bemerkbar.

Ein Parkplatz wurde auch schnell gefunden und die Sonne kam auch langsam hervor. Das Essen kochte und wir begannen unsere Suppe zu löffeln, jedoch jetzt kam es dick - ein schwerer Regenschauer platzte auf uns nieder und die Suppe wurde immer mehr im Topf.

So schnell wie der Regen kam, so schnell war auch wieder vorbei. Abwaschen, Gerätschaften verstauen und weiter Richtung Skagen.