Soendervig

In Söndervig angekommen suchten wir gleich den Strand auf und was sahen wir?! - erst einmal nur Wasser - also hieß es weitersuchen und wir fanden so ein paar Bunker am Strand verstreut. Nichts aufregendes, nichts neues - Schade eigentlich.

Blick zum Strand vereinzelte Bunker am Strand
noch ein Bunker Stellung
ein weiterer Bunker Geschuetzstellung
Bunker

Weiter ging es Richtung Süden. Wir suchten und suchten - fuhren Kilometer um Kilometer - nichts. Also machten wir halt bei einem Bäcker und füllten unsere Vorräte wieder auf. Dann suchten wir uns einen Parkplatz und Steffen bereitete das Mittagessen zu. Es war wie immer köstlich. Jedoch die Stellung, die wir suchten fanden wir leider nicht. Gut - wir sahen hier und da noch ein paar Bunker, auch eine Panzermauer haben wir gefunden - aber wie schon geschrieben - leider nichts umwerfendes Neues. Als letzten Versuch fuhren wir nach Henne - aber auch hier war das nicht zu finden was ich suchte. Nun wurde es Zeit zur Rückfahrt.
An der Küste entlang ging es wieder Richtung Norden. Es war ein schönes, entspanntes Fahren bis Thyborön. Hier machten wir am Hafen halt und bevorrateten uns nochmals mit tollen Räucherfisch. Schnell noch ein herrliches dänisches Eis gegessen und dann ab zur Fähre. Die Bunker der Stellung Thyborön kannten wir ja zur Genüge, deshalb hatten wir an ihnen kein Interesse mehr.

Mit der Faehre nach Agger auf der Faehre
Das Radar wen man genau hinschaut sieht man das Radar mit blossem Auge
der Hafen wieder an Land
das gehoert zu Daenemark flaches Land
toller Himmel Der Strand von Noerre Vorupoer
die Seebruecke Wellenreiter
das war's - Prost

Mit der Fähre ging es Richtung Agger. Von der Fähre konnten wir den Turm des Würzburg-Riese-Radars super ausmachen. Nun waren wir auch schon wieder an Land. Weiter ging es nach Norden - an den vielen Tafeln "Ferienwohnung/-haus frei" vorbei bis Nörre Vorupör. Wir wollten noch einmal die Nordsee bei schönem Wetter sehen und wir hatten Glück. Die Abendsonne schien herrlich und ein mäßiger Wind trieb immer wieder die Wellen zum Strand. Auf diesen versuchten sich einige Surfer mit mehr oder weniger Erfolg.

Gegen 20.30 Uhr waren wir wieder im Quartier. Es wurde zu Abend gespeist, die Zimmerrechnung beglichen und noch ein paar nette Worte mit den Vermietern ausgetauscht. Auch die beiden deutschen Schäferhunde beteiligten sich an der Unterhaltung.

Wir waren wieder auf dem Zimmer. Die letzte Flasche Wein wurde geköpft und wir blickten auf die letzten erfolgreichen 6 Jahre zurück.  An diesem Abend beschlossen wir das Projekt Atlantikwall vorerst einmal zu beenden. Gegenwärtig fehlten uns die Ziele. Ja gut, wir hätte mit Norwegen weitermachen können, aber dazu fehlt uns die Zeit und auch das nötige Kleingeld. ( ;-)Toll mal zu barmen). Wir kamen zu dem Schluss, dass wir die nächsten Touren in Deutschland unternehmen werden.

Die Nacht war schnell vorüber und wir machten uns auf den Weg nach Hause. Am Sonntag war in Dänemark die Straße und Autobahn frei, jedoch gab es im Raum Hamburg viele Staus so das wir erst am Abend wieder glücklich in der HEIMAT waren.