Cognac

Montag, 09. Juli 2001,

auch letzte Nacht haben wir wieder gut geschlafen - besser gesagt ich habe gut geschlafen. Steffen war noch etwas müde, denn er musste sich die ganze Nacht mein "Geschnarche" anhören. Ich glaube es klang fürchterlich. 

Erst einmal  frühstücken - nach französischer Art - Baguette mit Butter und Marmelade  und dazu Kaffe mit Milch. Diese Mahlzeit war am Montag besonders wichtig, denn es sollte sehr lange dauern, ehe es wieder etwas zu Essen gab.

Französisches Frühstück
Frühstück

die route nach Cognac
die Fahrtroute

Ab ins Auto und binnen einer guten halben Stunde waren wir in Cognac. Es war kurz nach acht Uhr. Die Führungen durch die Brennerei "Martell" begann aber erst um 09.00 Uhr. So hatten wir noch eine ganze Stunde Zeit uns den verträumten Ort Cognac anzuschauen. Verträumt im wahrsten Sinne des Wortes - wir waren fast allein unterwegs.

verträumt
Cognac um 08.00 Uhr in der Früh
schön
menschenleere Gassen
einfach herrlich
verträumte kleine Häuser
weit in die Vergangenheit zurück
wir kamen uns vor wie im Mittelalter
schmale Gassen
einfach herrlich anzuschauen
enge Straßen
eine kleine Stadt - geschaffen für den "Anteil der Engel"
große Cognac Häuser
Wegweiser zu den großen Cognachäusern
bis hin zu Remy Martin
bis hin zu Remy Matin

Die weltberühmte Stadt Cognac, die einem großen Getränk seinem Namen gab - Cognac. Es ist toll in dieser Stadt zu verweilen. Überall duftet es nach dem "Anteil der Engel" - der Teil des Cognacs, der durch die Holzfässer verdunstet und somit zur Reife des Cognacs beiträgt. Da dieser Anteil doch recht beträchtlich ist, einige  hunderttausend Liter, die jährlich verdunsten - müssen die kleinen Engelchen ständig einen mächtigen Schwips haben. 
Durch Cognac fließt der Fluss Charentes - der Fluss auf dem die Cognacfässer direkt zum Meer befördert wurden. Heute liegen in einem kleinem Hafen nur noch Sportboote vor Anker. Ein schöner, schattiger Platz zum verweilen. Leider ist eine Stunde nicht viel Zeit für diesen schönen Ort und die Führung im Haus Martell sollte um 09.00 Uhr losgehen.

Pünktlich gelangten wir bei Martell an. An der Kasse entrichteten wir ein geringes Eintrittsgeld und schon ging es los. Eine Führung für 4 Personen und einer charmanten jungen Französin, die uns alles auf deutsch erläuterte.

Die Führung begann am Ende der Cognacherstellung, in der Abfüllhalle, dann ging es zu den Cuvee-Fässern, zur Lagerung, zur Geschichte und zur Verkostung. Eine interessante gute Stunde. 

Martell
das Haus Martell
der Eingang
vor dem Eingang
kurz vor der Führung in der Sonne
vor der Führung
unsere nette Führerin
diese nette Französin führte uns
die Cuvee - Fässer
die Cuvee - Fässer
im ehemaligen Wohnhaus von Martell
im alten Wohnhaus von Martell
in der Ausstellungshalle
die Empfangshalle

 

Nun wurde es Zeit das wir Cognac verließen. Eigentlich Schade, aber unser Zeitplan drängte, denn wir haben für heute noch viel vor. Trotzdem machten wir unterwegs an einer kleinen Brennerei  nochmals halt, kosteten den guten Cognac sowie den Pineau des Charentes - dem traditionellem Likörwein aus der Region Cognac - und fuhren dann weiter nach La Rochelle.

die Farbe stimmt
Steffen probiert Cognac
der Geschmack ist toll
schmeckt