Mt. St. Michel 

Mittwoch, der 11. Juli 2002

Karte nach Mt. St. Michel

Von Lorient bis Mont St. Michel war eine längere Strecke quer durch die Bretagne mit dem Auto zurückzulegen. Unterwegs machten wir noch eine Mittagsrast, denn Hunger hatten wir auch bekommen. Von Baguette allein wurden wir nicht satt.
Es war so gegen 17:00 Uhr, da zeichnete sich in der Ferne schemenhaft ein gewaltiger Berg mit den Konturen einer Kirche aus dem diesigen Nichts heraus. Je näher wir kamen und so imposanter wurde die Erscheinung - eines der bekanntesten Bauwerke der Geschichte Frankreichs stand vor uns in greifbarer Nähe. 
Ein Berg mitten im Kanal, ringsum von Wasser umgeben und nur eine schmale Zufahrt auf einem Damm ermöglichte uns die Besichtigung des Denkmals. Auch hier hatten die Deutschen im 2. Weltkrieg nicht halt gemacht. Aus der Literatur erfuhr ich, dass hier Beobachtungsposten in geschützten Unterständen untergebracht waren. Doch davon sieht man nichts mehr. Zum Glück.
Aber zurück zum Mont St. Michel der Gegenwart. Ein ehrwürdiges Kloster krönt den Gipfel des Berges, zu seinen Füßen liegt eine alte Stadt, durch die man sich mühsam empor schlängeln muss. Die Stadt ist umgeben mit vor Kraft strotzenden dicken Mauern, Wällen und Türmen, die von einer Wehrhaftigkeit zeugen. Durch den ersten Eingang durch ging es in einen Zwinghof, der wiederum durch ein gewaltiges Zugtor von der Stadt abgeschlossen ist. Die Stadt selber besteht aus alten Häusern, die liebevoll hergerichtet sind, in den Gebäuden befinden sich allerlei Geschäfte des Souvenirsektors sowie eine große Anzahl unterschiedlichster Gaststätten. Daneben existieren noch eine Reihe von Museen und Ausstellungen. Der Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist dann das alles überragende Kloster mit dem heiligen Michael auf der Spitze.
Leider war es schon etwas später, so dass wir nicht mehr das Kloster besichtigen konnten. Schade.  Doch wir wanderten dann noch über die Stadtmauer und verweilten im Klostergarten.

Hier einige Bilder vom Mont Saint Michel

 

   
Mt St Michel
Mont Saint Michel
der 1. Eingang
der erste Eingang
Panorama
Dicke Stadtmauern
Schießscharte
Schießscharten
Steffen vor der Kanone
Steffen vor den Kanonen
Kanone
Alte Kanonen
Eingang
der erste Innenhof
Tor mit Zugbrücke
Zugbrücke mit weiterem Tor
In der Unterstadt
buntes Treiben in der Unterstadt
Unterstadt
die Unterstadt
Blick zur Kirche
Blick zum Kloster
Treppe zum Kloster
steile Treppen nach Oben
Klostersicherung
Befestigungsanlage

Wattwanderer
Blick zum Kanal mit Wattwanderern

gewaltige Bauten
trotzige - stolze Mauern

Mauern
Volle Ansicht
das Kloster
Watt
Blick über das Watt - das Wasser ist weg
Impressionen
eine Madonna
Wehrgang
auf dem Wehrgang
Wehrmauer
Befestigungsanlagen
Steffen
Steffen auf der Stadtmauer
Wehrturm
Wehrturm
Gaststätte
der Eingang zu einer der vielem Gaststätten
Unterstadt
die Unterstadt von der Stadtmauer gesehen
Fahne im Wind
Flagge im Wind
alles ist sehr gepflegt
gepflegte Gärten
nochmals die Kanonen
Kanonen von Oben
... und weiter geht es
Abschied von Mont Saint Michel

Voller neuer Eindrücke von den eben gesehenen ging es weiter nach Caen. Der Weg führte von der Bretagne in die Normandie, dem nächsten Teil Frankreich, den ich bisher noch nicht besucht hatte. Die Straßen waren stark  befahren und noch nicht ganz fertig gestellt, so dass wir doch nicht so schnell vorwärts kamen.

Gegen 21:00 Uhr erreichten wir dann Caen. Eigentlich suchten wir ein Formel 1 Hotel, aber das war und war nicht zu finden. Was nun?
Es wurde langsam dunkel und so entschlossen wir uns in ein Bonsai Hotel im Industriegebiet von Caen zu übernachten.  Es war ein niedliches kleines Hotel - so wie es der Name sagte. Nettes Zimmer mit zwei Betten, Dusche und WC. Preis war auch vernünftig.

Wir schnappten unseren Kühlschrank sowie die noch vorhandenen Baguette und aßen zu Abend. Nebenbei schauten wir uns unsere Videoaufzeichnungen vom Tage an, tranken noch eins zwei Bier und dann wurde geschlafen.

Am kommenden Tag wollten wir uns die Schlachtfelder in der Normandie anschauen.